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Hochschulabschluss für die GeoSN-SchulApp

PC-Monitor mit Doktorhut
© GeoSN

Congratulations. Die GeoSN-SchulApp hat jetzt einen Studienabschluss. Naja, wenn man es genau nimmt, dann ist natürlich Jacqueline Seifert diejenige, die ihren Bachelor kürzlich an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden verteidigt und damit der digitalen Kartenanwendung die Cap aufgesetzt hat. Dazu gratulieren wir als GeoSN und sind begeistert, wie der akademische Nachwuchs die Digitalisierung vorantreibt.

Motivation für ihre Arbeit, so schreibt Jacqueline in ihrer Einleitung, sei der im Dezember 2025 beschlossene Digitalpakt Schule 2.0 gewesen, der eine flächendeckende, deutschlandweite Ausstattung aller Bildungseinrichtungen mit moderner IT-Infrastruktur vorsieht und dabei explizit auch die Förderung des digitalen Geographieunterrichts anspricht.

Hier braucht es also eine App, die Schülerinnen und Schülern den modernen und digitalen Umgang mit Geodaten lehrt. Schließlich ermöglicht das Wissen um raumbezogene Daten den Aufbau digitaler Kompetenzen sowie die Entwicklung eines räumlichen Denkens.

Und warum eine Bachelorarbeit? Bisher verfügbare und weit verbreitete Web-GIS-Anwendungen, wie beispielsweise Google Earth, sind wenig für den Unterricht geeignet und stellen damit eine zu große Einstiegshürde dar. Deshalb sollte mit der GeoSN-SchulApp eine didaktisch geeignete und benutzerfreundliche Web-GIS-Anwendung mittels der ArcGIS-Technologie entwickelt werden. Diese soll durch Schüler unterschiedlicher Klassenstufen intuitiv bedienbar sein, während der thematische und räumliche Fokus bewusst auf regionalen Inhalten aus dem Freistaat Sachsen liegt. Die neu entwickelte Applikation ist dabei nicht nur Werkzeug zur Förderung digitaler Bildungskompetenz, sondern rückt das bislang vergleichsweise unbekannte Arbeitsfeld der Geoinformation stärker in das Bewusstsein der nächsten Generation und zeigt zugleich berufliche Perspektiven auf.

Unterstützt wurde die Arbeit am GeoSN u.a. durch Simone Baier, Dana Ritzmann und Jan Ole Böllert, der als Referendar im Rahmen seiner Laufbahnausbildung ebenfalls den Einsatz der GeoSN-SchulApp vorantrieb.

Darüber hinaus ist die GeoSN-SchulApp ein Kooperationsprojekt mit Esri Deutschland, wo u.a. Lukas Garte das konstruktive Miteinander und die innovative Entwicklung lebt und so auch als Betreuer der Bachelorarbeit fungierte. Wissenschaftspartner im Projekt ist Prof. Schwarzbach und sein Team an der HTWD, der die Bachelorarbeit aus wissenschaftlicher Sicht bewertete und dem Tech-Tool damit ein besonderes Gütesiegel verpasste.

Dabei ist der Hochschulabschluss für die GeoSN-SchulApp gar kein Ende, sondern vielmehr ein Auftakt für viele spannende Anwendungsfälle.
Am 23.4. kommt das digitale Kartentool beim Girls'Day im GeoSN zum Einsatz. Und am 21.5. bei der Frühschicht der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung in der Lausitz.

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