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GeoSN bei den GeoIT Days 2026

Neue Impulse für Geodaten, KI und den Digitalen Zwilling Sachsen

Dr. Markus Richter vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung eröffnet die Veranstaltung
© GeoSN

»Geodaten sind das Herzstück der Digitalisierung.« Mit diesen Worten eröffnete Staatssekretär Dr. Markus Richter vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung die diesjährigen GeoIT Days 2026. Unter dem Motto »GeoIT Solutions in an AI Driven World – Drive, don't be driven« stand die Fachkonferenz ganz im Zeichen von Geoinformationen, Digitalen Zwillingen und Künstlicher Intelligenz (GeoAI).

Für das GeoSN bot die Veranstaltung zahlreiche Impulse für die Weiterentwicklung der Geodateninfrastruktur. Fachvorträge und Praxisbeispiele zeigten, wie KI bereits heute die Arbeit mit Geodaten unterstützt – von der automatisierten Auswertung über intelligente Assistenzsysteme bis hin zu neuen Anwendungen in den Bereichen Energiewende, Versicherungswirtschaft und urbane Digitale Zwillinge.

Mit zwei Fachvorträgen brachten die sächsischen GeoIT-Experten eigene Projekte und Erfahrungen in die Konferenz ein. GeoSN-Präsident Ronny Zienert stellte Einsatzmöglichkeiten von KI zur Bewertung der Barrierefreiheit im Digitalen Zwilling Sachsen vor und zeigte auf, wie Geodaten einen Beitrag zu einer inklusiveren Infrastruktur leisten können.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Weiterentwicklung von Metadaten. Dazu präsentierte Bruno Schulze vom GeoSN gemeinsam mit Thore Fechner (con terra GmbH) und Nicole Ruhe (Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein) eine Bund-Länder-Initiative zur Qualitätssteigerung von Metadaten. Mithilfe eines Ensembles von KI-Agenten sollen bestehende Metadaten qualitativ verbessert und die Erstellung neuer Metadaten deutlich vereinfacht werden. Das GeoSN ist an der Gestaltung dieses länderübergreifenden Projekts gemeinsam mit den Fachpartnern aktiv beteiligt.

Insgesamt haben die GeoIT Days 2026 erneut gezeigt, welches Potenzial im Zusammenspiel von Geodaten und Künstlicher Intelligenz steckt. Die vorgestellten Ansätze liefern wertvolle Impulse, um Prozesse weiter zu automatisieren, die Datenqualität zu steigern und den Digitalen Zwilling Sachsen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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