Aktionstag »genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut«
Einsatz im Vermessungs- und Flurneuordnungsamt in Kamenz in Kooperation mit dem GeoSN
Das war wirklich genialsozial, wie die beiden Kamenzerinnen Nala und Mirja statt im Klassenzimmer mitten im Behördenalltag aktiv waren. Schließlich galt es, den Aktionstag Geodäsie vorzubereiten und die Vermessungskollegen im Landratsamt Bautzen zu unterstützen. Denn 200 Teenies aus der Region, die erwartet werden, wollen beschäftigt, gebildet und unterhalten werden. Damit das gut gelingt, ist grade am Tag davor richtig viel zu tun.
Da trifft es sich hervorragend, dass die Sächsische Jugendstiftung wie immer am letzten Dienstag vor den Sommerferien zu ihrem eigenen Aktionstag »genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut« aufruft.
Die Idee: Zehntausende junge Menschen tauschen für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz irgendwo in Sachsen und spenden ihren Lohn für soziale Projekte im Freistaat und weltweit. Das dabei erarbeitete Geld wird direkt an genialsozial gespendet und unterstützt Kinder und Jugendliche in Ländern des Globalen Südens. Die Projekte werden vorab von einer jungen Jury sorgfältig ausgewählt und betreut. In diesem Jahr gehen die Spenden an ein Krankenhaus für Geflüchtete in Algerien, ein Schulprojekt in Ruanda und für präventive Gesundheitsmaßnahmen für Neugeborene in der Mongolei.
Und während genialsozial mit seiner Mission an sich schon großartig ist, war es natürlich mindestens genauso relevant, dass die beiden Siebtklässlerinnen direkt mit anfassen, damit der Aktionstag Geodäsie beim Vermessungsamt in Kamenz läuft. Schließlich sind dabei auch ihre eigenen Schulkameraden aus der 9. Klasse des Lessing-Gymnasiums in Kamenz zu Gast.
Was war zu tun: Es wurde geplant und geräumt; Fotoklebchen mussten sortiert, Unterlagen für die Standbetreuer gepackt und Wegweiser angebracht werden, damit in der Behörde keiner verloren geht. Viele kleine Handgriffe, die es braucht, damit ein Großevent gelingt. Als kleines Dankeschön gab es nach der Mittagspause eine Tour durch die Behörde, bevor dann noch Hilfe beim Standaufbau vonnöten war. »So konnten die Schülerinnen neben ihrer Arbeit noch viele interessante Informationen rund um das Thema Geodäsie für sich mitnehmen und – wer weiß – vielleicht trifft man sich mal bei einem Praktikum wieder oder sogar bei der Unterschrift eines Ausbildungsvertrages«, sagt Mandy Noack von Bautzen - Der Landkreis, die die Betreuung vor Ort in Kooperation mit dem GeoSN koordiniert hat.